Tür- und Fensterbeschläge erreichen einen qualitativen Sprung in der Leistungsfähigkeit.
Veröffentlichungszeit:
2025-11-24
Innovation in der Werkstofftechnologie ist die zentrale treibende Kraft für die hochwertige Entwicklung der Tür- und Fensterbeschlagindustrie. In den letzten Jahren hat die großflächige Anwendung einer Reihe von Hochleistungswerkstoffen in Schlüsselkomponenten wie Scharniere, Schiebehalterungen und Griffe die Situation vollständig verändert, in der traditionelle Beschlagprodukte auf Praktikabilität setzten und dabei die Leistung vernachlässigten. Dadurch wurde die Branche in Richtung High-End und langfristiger Effektivität geführt.
Hochfeste Aluminiumlegierungen und Zinklegierungen sind zu gängigen Werkstoffen geworden. Durch spezielle Wärmebehandlungsverfahren wurde die Zugfestigkeit dieser Legierungswerkstoffe auf mehr als das 1,5-Fache der herkömmlichen Materialien erhöht, was die Tragfähigkeit erheblich steigert und gleichzeitig ein leichtes Produktgewicht gewährleistet. Am Beispiel der großräumigen Schiebestütze, die häufig in Hochhäusern eingesetzt wird: Nach Einführung hochfester Legierungswerkstoffe hat sich die Tragfähigkeit eines einzelnen Produkts von 80 kg auf 120 kg erhöht. Zudem behält sie auch unter extremen Temperaturbedingungen von -30℃ bis 70℃ eine stabile Leistungsfähigkeit bei und erfüllt so die Anforderungen unterschiedlicher Klimaregionen. Gleichzeitig wurde die Korrosionsbeständigkeit dieser Legierungswerkstoffe erheblich verbessert. Nach dem Salzsprühtest hat sich die Oberflächenkorrosionsrate um mehr als 60 % reduziert, und die Lebensdauer wurde auf über 15 Jahre verlängert – weit über den Nutzungsdauerzyklus von 8 bis 10 Jahren herkömmlicher Produkte hinaus.
Die Anwendung von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen hat einen neuen Weg auf dem High-End-Markt eröffnet. Als neuartiges leichtes und hochfestes Material beträgt die Dichte von Kohlefaser nur ein Viertel derjenigen von Stahl, ihre Festigkeit jedoch ist um ein Mehrfaches höher als die von Stahl. Die Verwendung in hochwertigen Tür- und Fensterbeschlagsteilen kann das Produktgewicht um mehr als 30 % reduzieren, den Trägheitswiderstand beim Öffnen von Türen und Fenstern effektiv verringern und das Bediengefühl verbessern. Noch wichtiger ist, dass Kohlefaserwerkstoffe eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit besitzen, was den Wärmebrücken-Effekt von Türen und Fenstern wirksam unterbinden und den Gesamt-Wärmedurchgangskoeffizienten (K-Wert) des Fensters um 0,3 bis 0,5 W/(m²·K) senken kann – und somit Gebäude dabei unterstützt, die nahezu nullenergieeffiziente Standards zu erfüllen. Derzeit werden solche hochwertigen Beschlagprodukte aus diesem Material bereits weit verbreitet in Anwendungen mit strengen Leistungsanforderungen eingesetzt, etwa in supertiefen Hochhäusern und Passivhäusern.
Die Förderung und Anwendung biobasierter technischer Kunststoffe sowie recycelter Materialien berücksichtigt sowohl Leistungsanforderungen als auch Umweltschutzbedürfnisse. Biobasierte Kunststoffe werden aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hergestellt; sie können sich auf natürliche Weise abbauen, gleichzeitig weisen ihre mechanischen Eigenschaften jedoch nahe an jene traditioneller Kunststoffe heran, wodurch die weiße Verschmutzung reduziert wird. Die Wiederverwertung von recyceltem Aluminium, recyceltem Zink und anderen Materialien senkt die Kohlenstoffemissionen bei der Produktionsphase um mehr als 25 % – ein Trend, der mit der Entwicklungsrichtung hin zu grüner und kohlenstoffarmer Produktion übereinstimmt. Relevante Daten zeigen, dass die Akzeptanz von Hardwareprodukten, die aus recycelten Legierungsmaterialien hergestellt werden, auf dem Markt weiter steigt: Der Anteil dieser Produkte am Gesamtumsatz erreichte im Jahr 2024 bereits 18 %. Es wird erwartet, dass dieser Anteil in den nächsten drei Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 20 % beibehalten wird.
Materialinnovation fördert die Weiterentwicklung von Produktgestaltungskonzepten. Durch den Einsatz hochleistungsfähiger Materialien wird die konstruktive Gestaltung von Hardwareprodukten kompakter und sinnvoller, was nicht nur das äußere Erscheinungsbild verschönert, sondern auch den Einbauraum optimiert und die Baukomplexität reduziert. Gleichzeitig verlängert sich durch die verbesserte Materialleistung der Wartungszyklus von Hardwareprodukten auf über 5 Jahre, wodurch die Nutzungskosten für die Anwender erheblich gesenkt werden. In Zukunft werden sich Materialforschung und -entwicklung verstärkt auf die drei Schwerpunkte «Hochleistung, niedriger Energieverbrauch und Recyclingfähigkeit» konzentrieren und so eine zentrale Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Tür- und Fensterbeschlagindustrie bilden.
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